Unser Namenspatron St. Meinrad |
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Meinrad wurde Ende des 8. Jahrhunderts im Sülchgau
(wahrscheinlich Sülchen bei Rottenburg) geboren. Um das Jahr 805
ist Meinrad - als Sohn vornehmer Eltern - vom Grafengut Sülchen weg
auf die Insel Reichenau im Bodensee gebracht worden, wo ein Verwandter
als Mönch und später als Abt lebte. Er sollte eine gediegene
Bildung in der dortigen Klosterschule erhalten. Was dort gewachsen ist,
war nicht nur das Wissen, sondern auch die Beziehung zu Gott. Er entschied
sich, zunächst Priester und dann Mönch zu werden, um für
Gott da zu sein. Was in jenen Jahren auch wuchs, war die Befähigung, an den jungen Menschen Dienst zu tun. Man hat ihn zum "Vorsteher" einer Schule am oberen Zürichsee (Benken) bestellt und ihm damit junge Menschen anvertraut. Meinrad erkannte mehr und mehr seine Berufung zum Beter, zum Einsiedler, zum Asketen um des "Himmelreiches", um Gottes willen. Sein Weg führte ihn vom Zürichsee weg auf die benachbarten Höhen, zum Etzelpass, wo er seine Zelle für sieben Jahre aufschlug. Der Weg des Suchens und Wachsens hatte aber noch kein Ende: Sehr viele Leute kamen in die Einsamkeit des Einsiedlers Meinrad. Seine Einsiedelei, die er Maria weihte, schlug er dort auf, wo heute das berühmte Kloster Einsiedeln steht. Die heutige Gnadenkapelle steht am Platz der Meinradzelle. 26 Jahre lebte Meinrad dort, bis er am 21. Januar 861 von Räubern erschlagen wurde. |