Exkursion in Klasse 5 und 6

In den Klassenstufen 5 und 6 wird eine verbindliche Exkursion durchgeführt, die der Erkundung fremder Lebensräume dient.

Der Lehrer kann dabei auswählen zwischen einer Alb- oder einer Alpenexkursion.

Erlebnispädagogische Woche in Klasse 7

Anstelle eines herkömmlichen Schullandheimaufenthalts verbringen die Schüler/innen der Klassenstufe 7 eine erlebnispädagogische Woche auf der Schwäbischen Alb. Ausgehend vom Unterrichtsthema "Verantwortung" sollen die Schüler durch einen einwöchigen Kurs lernen, für sich selbst und den anderen Verantwortung zu übernehmen. In dem einwöchigen Kurs, der neben den Klassenlehrern von professionellen Erlebnispädagogen geleitet wird, beschäftigen sich die Schüler/innen mit Klettern, Hilfestellung beim Klettern und Orientierung im Gelände. Der Aspekt "Verantwortung"wird dadurch verstärkt, dass die Schüler sich bei diesem Aufenthalt selbst versorgen müssen.

Theaterprojekt in Klasse 8

Das Theaterprojekt in Klassenstufe 8 ist inhaltlich und organisatorisch an den Vernetzten Unterricht gekoppelt.

Unter Anleitung einer Theaterpädagogin setzen die Schüler/innen der Klassenstufe 8 die inhaltliche Schwerpunkte des Vernetzen Unterrichts schauspielerisch um. Dabei ist es möglich, eigene Szenen und Stücke zu schreiben, die dann theatermäßig umgesetzt werden, oder bekannte Theaterstücke, die inhaltlich zum Vernetzen Unterricht passen, aufzuführen.

In den letzten Jahren fanden am Ende des Schuljahres immer wieder beeindruckende Theateraufführungen der Klassenstufe 8 statt.

Klosterprojekt in Klasse 9

Um andere, fremde Lebenswelten kennenzulernen und auch um gelebte Spiritualität zu erleben, verbringen alle Schüler/innen der Klassenstufe 9 drei Tage in einem Kloster. Dieser Aufenthalt wird unterrichtlich – auch mit Hilfe von Patres und Klosterschwestern – vorbereitet.

Unsere Schüler/innen waren schon in folgenden Klöstern:

  • Kloster Sießen
  • Kloster Beuron
  • Kloster Neresheim
  • Kloster Heiligenbronn

Migrationsprojekt in Klassenstufe 9

BOGY Projekt in Klasse 9

BOGY steht für „Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium“. Im Rahmen von BOGY absolvieren die Schüler/innen der Klasse 9 ein einwöchiges Praktikum in einem Betrieb, einer Behörde, einem Unternehmen. Dieses Praktikum soll unsere Schüler/innen bei dem schwierigen Entscheidungsprozess bezüglich Ihres weiteren Bildungsweges unterstützen. In der Regel suchen die Schüler/innen ihren Praktikumsplatz selbst. Finden sie selbständig keinen Praktikumsplatz, ist ihnen der BOGY-Betreuer an der Schule bei der Suche behilflich. Im Unterricht wird dazu auch eingeübt, wie man sich bei einem Unternehmen bewirbt (Bewerbungsschreiben, Bewerbungsgespräch). Über das gesamte BOGY-Praktikum verfassen die Schüler/innen einen Bericht.

Sozialpraktikum in Klasse 10

"Wir dürfen die alten Menschen nicht ihrer Einsamkeit überlassen, an den Leidenden nicht vorübergehen. Wenn wir von Christus her denken und leben, dann gehen uns die Augen auf, und dann leben wir nicht mehr für uns selber dahin, sondern dann sehen wir, wo und wie wir gebraucht werden. Wenn wir so leben und handeln, merken wir alsbald, dass es viel schöner ist, gebraucht zu werden und für die anderen da zu sein, als nur nach den Bequemlichkeiten zu fragen, die uns angeboten werden. Wenn wir von Christus her denken, dann gehen uns die Augen auf, dann sehen wir, wo wir gebraucht werden."

(Papst Benedikt XVI)
 
Dieses Zitat von Papst Benedikt verdeutlicht das Anliegen unseres Sozialpraktikums. Wir dürfen nicht nur für uns selbst leben, wir müssen erkennen, wer, wo, wann und wie unsere Hilfe braucht. Ebenso müssen wir erkennen, dass wir tatsächlich auch helfen können und dass dieses Helfen schön und erfüllend ist. Diese Erkenntnis zu bekommen ist nicht sehr einfach, weil viele Menschen, die Hilfe brauchen, in separaten Lebenswelten leben, die nichts mit unserer Lebenswelt zu tun haben. Deswegen müssen sich unsere Schüler/innen in diese Lebenswelten begeben.

Wie es im Marchtaler Plan vorgeschrieben ist, absolvieren deshalb alle unsere Schüler/innen am Ende von Klassenstufe 10 ein einwöchiges Sozialpraktikum in einer sozialen Einrichtung (Krankenhaus, Pflegeheim, Behinderteneinrichtungen, Sonderkindergärten, Bahnhofsmission,…).

Die Schüler/innen suchen sich in der Regel ihre Praktikumsplätze selbst aus. Finden sie selbständig keinen Praktikumsplatz, ist ihnen die Betreuerin des Sozialpraktikums bei der Suche behilflich. Das Sozialpraktikum wird intensiv unterrichtlich vor- und nachbereitet. Am Ende des Sozialpraktikums wird allen Schülerinnen und Schülern in einer feierlichen Veranstaltung ein Zertifikat verliehen.

Studienfahrt in Klasse 11

In der Klassenstufe 11 findet eine Studienfahrt statt. Obwohl die Schulzeit am St. Meinrad-Gymnasium noch nicht zu Ende ist, hat diese Studienfahrt schon den Charakter einer Abschlussfahrt. Gleichzeitig soll aber auch dezidiert Bildung und Kultur vermittelt werden. Gewünscht wird deshalb bei den Angeboten eine Vielfalt aus den Bereichen Spiritualität, Geschichte, Kunst, Architektur, Natur(wissenschaften) und Sport.

Bei allen Angeboten sollen die betreuenden Lehrer/innen darauf achten, dass bei den Studienfahrten auch Spiritualität in einem umfassenden Sinn erlebt werden kann (Wahrnehmen der Schöpfung, Erspüren religiöser Dimensionen, achtungsvoller Umgang miteinander, Gestaltung von gruppendynamischen Prozessen, Wahrnehmung von Verantwortung für sich und den anderen, …).

Die Kosten für eine Studienfahrt sollen die Grenze von 400 € nicht überschreiten. Es soll in jedem Jahr auch eine anspruchsvolle Fahrt angeboten werden, deren Kosten 300 € nicht übersteigen.

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